Paragraf 219a in seiner jetzigen Form nicht haltbar – ein Kommentar von Gudula Reuther Der umstrittene Paragraf 219a des Strafgesetzbuches verbietet nicht nur das Anpreisen oder die marktschreierische Werbung. Unter Strafe verboten ist es auch, öffentlich seines Vermögensvorteils wegen Abtreibungen anzubieten. Die Gießener Verurteilung hat dabei nur deutlich gemacht, was seit Jahrzehnten der Fall ist: … Mindestens erschwert wird dadurch die ärztliche Aufklärung im Vorfeld, zu der jeder Mediziner verpflichtet ist – zum Schaden der Frau. weiterlesen
Schlagwort: #schwangerschaftsabbruch #abtreibung #wegmit219a #prochoice #mybodymychoice #msfcberlin
17 Fragen, 17 Antworten: Was muss ich über Abtreibung wissen?
Stefan Nachtwey (Familienplanungszentrum Berlin) im Interview mit ZeitJung: Wie läuft ein solches Beratungsgespräch ab? Per Gesetz muss immer Pro-Leben beraten werden, das heißt in Richtung der Austragung des Kindes. Natürlich müssen die Träger gleichzeitig neutral bleiben. Wie die Berater*innen mit diesem schwierigen Spagat umgehen, hängt immer von der beratenden Person ab. Prinzipiell verlaufen die Gespräche … 17 Fragen, 17 Antworten: Was muss ich über Abtreibung wissen? weiterlesen
Ziel ist es, Schwangerschaftsabrüche zu verunmöglichen, sowohl von der Zugänglichkeit als auch von der Vorstellbarkeit her, dass sie eine gute, vertretbare Lösung für bestimmte Probleme sind.
Kirsten Achtelik und Eike Sanders im Interview mit Der Freitag. Hier ein paar interessante Auszüge, um euch neugierig auf mehr zu machen: Der Freitag: Was machen „Lebensschützer_innen“? Kirsten Achtelik: In erster Linie setzen sie Ärztinnen und Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten, und Frauen im Allgemeinen unter Druck. Ziel ist es, Schwangerschaftsabrüche zu verunmöglichen, sowohl von der … Ziel ist es, Schwangerschaftsabrüche zu verunmöglichen, sowohl von der Zugänglichkeit als auch von der Vorstellbarkeit her, dass sie eine gute, vertretbare Lösung für bestimmte Probleme sind. weiterlesen
„Sie müssen schweigen, als täten sie etwas Verbotenes. Ihre Arbeit wird kriminalisiert. Sachliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche werden zu einer Art Geheimwissen.“
Davina Höflich (Bundesvorsitzende von proFamilia) im Interview mit SpiegelOnline. SPIEGEL ONLINE: Die Gesetzeslage kommt einem Informationsverbot gleich. Was bedeutet das für Schwangere? Höblich: Eigentlich haben Frauen laut Gesetz das Recht, sich ihren Arzt frei auszuwählen. Doch wie soll das gehen, wenn es keine frei zugänglichen Informationen darüber gibt, welche Ärzte einen Abbruch vornehmen? Der Schwangerschaftsabbruch … „Sie müssen schweigen, als täten sie etwas Verbotenes. Ihre Arbeit wird kriminalisiert. Sachliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche werden zu einer Art Geheimwissen.“ weiterlesen
„Selbsternannte Lebensschützer gegen Frauenärzte“
Hier ein wirklich fantastischer Podcast von Gaby Mayr zum Thema § 219a für Deutschlandfunk Kultur – Anhören lohnt sich! → Hier geht's zum Podcast. Im Folgenden ein Auszug über einen von zwei Männern, die "hobbymäßig" (!) Anzeigen gegen Ärzt*innen stellen und damit versuchen jährlich hunderttausenden Menschen mit Uterus das Recht auf unabhängige und sachliche Informationen … „Selbsternannte Lebensschützer gegen Frauenärzte“ weiterlesen