Was tun?

Diese Frage stellen sich Menschen, die unbeabsichtigt schwanger geworden sind. Natürlich heißt eine unbeabsichtigte Schwangerschaft nicht gleich, dass Du die Schwangerschaft abbrechen musst. Dennoch stellen sich sofort viele Fragen: Kann ich in meiner derzeitigen Lebenssituation ein Kind großziehen? Lässt sich meine Ausbildung, mein Studium, mein Beruf mit einer Schwangerschaft und später mit einem Kind vereinbaren? Könnte ich meinen und den Lebensunterhalt eines potentiellen Kindes finanzieren? Wie steht mein*e Partner*in zu der Schwangerschaft?
All diese Fragen führen automatisch zu der Frage: Möchte ich das Kind haben? Oder möchte ich die Schwangerschaft beenden?
Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind dafür da, Dich genau in dieser Situation beratend zu unterstützen und mit Dir Antworten auf diese Fragen zu finden. Auch Dein*e Haus*ärztin oder Dein*e Gynäkolog*in kann eine gute Anlaufstelle sein – entweder um Dir beratend zur Seite zu stehen oder Dir Adressen in Deiner Nähe zu nennen, an die Du Dich wenden kannst.

Solltest Du Dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, fasst nachstehendes Video von ze.tt zusammen, was Du in dieser Situation tun kannst:


Adressen von Beratungsstellen und Ärzt*innen, die Abbrüche durchführen, findest Du hier.

Du hast Dich bereits für einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch entschieden? Dann könnte die MedAbb eine nützliche Hilfe für Dich sein. Die kostenlose App hilft Dir, an alles zu denken, was Du bei einem medikamentösen Abbruch beachten musst und liefert Dir wichtige Antworten auf Fragen, die aufkommen können. Zum Beispiel: Was mache ich bei Übelkeit?  Was mache ich bei Schmerzen? Wie stark darf die Blutung sein?

guten_morgen_ohnewichtige_Fragenleichte_uebelkeit

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Die App gibt es im Apple Store und bei Google Play.